Was wäre, wenn aus Filz plötzlich eine Paprika, eine Weißwurst, eine Muschel oder ein gebratenes Hähnchen wird? Bei Mimi Saalfrank ist genau das möglich. Unter dem Label Mimimade entstehen in Schwarzenbach an der Saale außergewöhnliche, handgenähte Filzobjekte, die alltägliche Dinge mit viel Liebe zum Detail und einer gehörigen Portion Augenzwinkern neu erfinden.
Mimi Saalfrank näht aus Filz, was das Herz – und manchmal auch der Magen – begehrt: Lebensmittel, Tiere, Pflanzen, Alltagsgegenstände und regionale Spezialitäten. Besonders bekannt sind ihre detailreichen Food-Kreationen, bei denen man manchmal zweimal hinschauen muss, um zu erkennen, dass hier eben kein echtes Essen vor einem liegt. Aus Filz werden so unter anderem oberfränkische Spezialitäten, die ein Stück regionale Identität auf ganz besondere Weise sichtbar machen.
Ihre Arbeiten sind längst über das Fichtelgebirge hinaus gefragt. Die handgefertigten Unikate reisen zu Kundinnen und Kunden in alle Welt – von Europa über Asien und Australien bis in die USA. Auch Museen entdecken die besondere Qualität und den eigenwilligen Charme ihrer Arbeiten. Für das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel entstehen beispielsweise filigrane Flussperlmuscheln und andere regionale Motive.
Dabei ist Mimi Saalfranks Arbeit weit mehr als „Basteln mit Filz“. Jedes Stück ist sorgfältig entwickelt, genäht und von Hand gefertigt. Es geht um Beobachtung, Präzision und die Fähigkeit, etwas Vertrautes so genau nachzubilden, dass daraus etwas überraschend Neues entsteht.
Mimimade zeigt: Regionale Geschichten können ganz schön international werden – und manchmal passen sie sogar in eine Tasche aus Filz.
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